Fakt 5: Es gibt Gläubiger die bereitwillig viel Geld für einen UK-Anwalt locker machen

Oftmals unterschätzen Probanten, wie weit ihre Gläubiger gehen, um eine mögliche England-Insolvenz auszuhebeln.

Wir haben mehrere Fälle erlebt, wo Banken weit über €100.000 für englische Anwälte ausgegeben haben.

Was können die englischen Anwälte ausrichten?

Nun, zum einen können Schwachstellen in Ihrem Antrag identifiziert werden. Haben Sie ein Konto vergessen zu nennen oder andere Fakten nicht ganz korrekt angegeben? Was eine Flüchtigkeit sein mag, wird der gegnerische Anwalt als versuchten Insolvenzbetrug werten und Meineid nennen (denn Sie haben ja geschworen, dass der Antrag korrekt ist).

Das ist einer der Gründe weshalb Sie bei der Insolvenzantragstellung feierlich auf die Bibel schwören müssen Ihre Verhältnisse wahrheitsgemäß offen gelegt zu haben.

Der andere Ansatzpunkt für den Anwalt ist zu versuchen, Ihren Lebensmittelpunkt in England in Frage zu stellen.

Manche Gläubiger nehmen Ihren Umzug nach England persönlich und sind immer daran interessiert, einen Präzedenzfall zu schaffen. Unterschätzen Sie die Entschlossenheit Ihrer Gläubiger nicht.

Vor allem nicht jene, die das mögliche Kleingeld haben!